Lisi Osl 2017

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Essen, schlafen, trainieren, Rennen fahren und wieder von vorne! Oder um es einfacher zu schreiben: von der Heimat in die Ferne und wieder zurück.

July 26, 2016

In der Heimat tankt man Kraft. Daheim geht es einem gut. Und nach Hause kommt man gern zurück.

 

Mit ordentlich Vorfreude und einer gesunden Portion Gelassenheit habe ich ein schönes und erfolgreiches Wochenende in Kirchberg verbracht. Nicht nur meine persönliche Wahrnehmung sondern auch die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: jährlich lockt das

KitzAlpBike Wochenede mehr und mehr Teilnehmer und Zuschauer auf und an die Strecke. Mit einem Sieg beim Hillclimb in Brixen und einem zweiten Platz im XC Rennen an der Fleckalmbahn habe ich mich für die kommenden Aufgaben gestärkt.

 

Voller Motivation ging es darauf mit der Nationalmannschaft in die Ferne, um genauer zu sein nach Nove Mesto (CZE) zur Weltmeisterschaft. Es ist immer wieder unfassbar, in welch einen Hexenkessel sich das Areal rund um die Biathlonanlage verwandeln kann. Tausende Menschen, Anfeuerungsrufe hinter jeder Ecke und eine Stimmung am Siedepunkt. Das ist wirklich alles einfach unbeschreiblich.

 

In meinem Rennen entging ich kurz nach dem Start einem schwerwiegenden Crash und musste darauffolgend einiges in meine persönliche Aufholjagd investieren. Dank einer optimalen Betreuung vor Ort und einem perfektem Ghost Bike konnte ich mich wie immer voll und ganz auf mich und mein Rennen konzentrieren.

Am Ende brachte ich einen 25. Platz über die Ziellinie. Es war nicht ganz das, was ich mir persönlich als Ziel gesetzt hatte, jedoch mit einiger Zeit der Reflexion, bin ich aber nicht ganz unzufrieden mit dieser Platzierung.

 

Es ging weiter. Von der Ferne in die Heimat und wieder in die Ferne.

Aufgrund der Höhe entschied ich mich für eine späte Anreise in die Lenzerheide (SUI).

Ich versuchte, die Lockerheit aus dem Heimrennen abzurufen und studierte die Strecke anhand einiger Videos.

Es ist in der Saison ein ständiges hin und her, ein abwägen von Parametern.

Wie viel investiere ich in die Streckenkenntnis, wie gestalte ich das unmittelbare Training im Vorfeld, wie mache ich mich nicht verrückt, wie regeneriere ich ausreichend, wie arbeite ich an meiner Lockerheit, wie sieht überhaupt die optimale Vorbereitung  aus und bekomme ich auch genügend Ruhe?

Wenn alles passt, passt alles. So einfach ist das. Wenn man aber nicht ganz zufrieden ist oder nach Fehlerquellen sucht, kann die Analyse sehr nervenaufreibend oder gar zum Verzweifeln sein. Um es kurz zu machen: ich lag lange um den 15. Platz. Ja, da wollte ich sein. Da, wenn nicht sogar noch weiter nach vorne, da gehöre ich hin. Da will ich sein. Meine Endplatzierung, ein 30. Platz, ist es sicher nicht.

Ich packe also das gute Gefühl der ersten Runden in meinen Rucksack und fahre wieder in die Heimat.

Dort wartet ein Zwischenziel. Kein Olympiawettkampf, aber doch ein wichtiger Baustein in diesem Jahr. Die Österreichische Staatsmeisterschaft stand vor der Türe. Nach einem Jahr ohne dieses schöne Trikot, wollte ich es definitiv wieder zurück und mir über die Schultern streifen.

Ich versuchte die Reisen und den Stress vergangener Wochen abzulegen und nahm mir Zeit. Zeit für die extrem schwierige Strecke in der Bikearena Obertraun. Strömender Regen am Renntag machte mich nicht nervös. Ich war fokussiert. Ich war entspannt und gleichzeitig locker. Optimale Voraussetzungen also. Ich kontrollierte das Rennen, fuhr sicher, materialschonend und fand meinen Flow. Ich kann es also noch. 

So einfach geht das. Manchmal zumindest. Und da war es: mein Trikot.

Okay, einfach ist vielleicht übertrieben, aber wenn man sein Ziel erreicht hat, dann scheinen die Hürden bis zum Ziel im Nachhinein irgendwie nicht mehr so groß oder unüberwindbar.

 

Was bleibt?

Die Erkenntnis: Nicht aufgeben.

Mein neues Trikot: noch nie habe ich es so geschätzt wie in diesem Jahr.

Meine Motivation: ist ungebrochen.

 

Was kommt?

Die restliche Saison: zwei wichtige Weltcuprennen und Zeit mit meinem Team.

 

Genießt den Sommer und macht es gut!

Eure Lisi

 

 

 

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