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Von den Wettkämpfen auf denen man sich zeigen oder verstecken kann

November 3, 2017

Es war eine Saison mit Höhen und Tiefen, eine Saison mit Freude aber auch Enttäuschungen, die mich aber weiterbringen und aus denen ich meine Lehren ziehen kann.

 

Zu Beginn der Saison hatte ich meine komplette Vorbereitung auf den Weltcup ausgerichtet, weshalb auch die Ergebnisse in den Vorbereitungsrennen etwas gelitten hatten. Aber gerade die Rennen, von denen ich am wenigsten erwarte, sind am Ende oft die besten Rennen und zeigen mir, dass ich es kann. Das sollte sich nicht nur, aber vor allem auch, am Ende der Saison wieder zeigen.

Nach einigen kleineren Wettkämpfen standen dann endlich die ersten Weltcuprennen in Nove Mesto (CZE) und Albstadt (D) vor der Tür. Die Trainingswochen davor liefen perfekt. Das Vertrauen in meinen Trainer war da, die Fortschritte deutlich spürbar. Zur noch besseren Vorbereitung ließ ich mich dazu überreden einige Nächte in einem Höhenzelt zu schlafen. Leider hat sich einmal mehr bestätigt, dass es so eine Unterstützung der Wettkampfvorbereitung eine enorme Gratwanderung ist und ich, soviel habe ich gelernt, nicht gut darauf anspreche. Ich war beim ersten Weltcupblock nicht in der Verfassung die es braucht, um schnell zu sein. Klar, es sind die Besten der Welt. Ja, man ist nicht ganz weit abgeschlagen. Aber meine Ansprüche, welche ich an mich selbst stelle sind definitiv höher bzw. ich sehe mich in den Ranglisten weiter vorne.

Die ersten enttäuschenden Rennen des Jahres galt es zu verdauen. Ich versuchte den Frust möglichst schnell hinter mir zu lassen, aus der Erfahrung zu lernen und wieder positiv nach vorne zu blicken. Wie sagt man so schön – hinfallen, aufstehen, weitergehen.

Mit den Plätzen 22 und 21 bei den Weltcuprennen in Andorra (AND) und Lenzerheide (SUI) konnten ich dann auch wieder etwas zufriedener sein.

Der zehnte Gewinn des österreichischen Meistertrikots zeigte mir dann genau zum richtigen Zeitpunkt, dass ich mich doch noch auf den vorderen Plätzen der Siegerlisten wiederfinden kann. In diesem speziellen Fall sogar ganz oben. Ich hatte es wieder. Mein Meistertrikot. Also nichts mit verstecken, sondern das wunderschöne Gefühl genießen, auch nach all´ den Jahren, wieder eine Saison mit Stolz dieses Trikot tragen zu dürfen.

Zum eigentlichen Highlight bin ich somit etwas befreiter geflogen. Bei der Weltmeisterschaft in Cairns (AUS) erwischte ich zwar nicht gerade einen guten Start, was zur Folge hatte, dass ich in den ersten zwei Runden des Rennens ziemlich im Stau stand und nicht das Tempo fahren konnte, welches ich eigentlich in der Lage war zu fahren, doch trotz dieses Handicaps versuchte ich das Beste aus dieser Situation zu machen und konnte dabei Position um Position gutmachen. Am Ende war es dann Platz 19. Schon etwas bescheiden, aber auch nicht zum Verstecken. Wenn ich auf den Saisonverlauf zurückblicke, dann immerhin mein bestes Ergebnis und auch die Rundenzeiten gegen Ende des Rennens stimmen mich positiv für die Zukunft. Ihr erinnert euch: stolpern, aufstehen, weitergehen.

 

Die beiden zweiten Plätze bei Bundesligarennen in Titisee und Freudenstadt (beide D) zum Ende der Saison waren ein kleiner Befreiungsschlag. Es war schön zu spüren wie einfach es gehen kann, wenn ich meine Erwartungen etwas zurückschraube, mit einer gewissen Lockerheit, aber doch Ernsthaftigkeit an den Start gehe und einfach das mache, was ich immer schon gerne gemacht habe – Mountainbike fahren. Und zwar schnell.

 

In diesem Sinne, bleibt´s gesund und munter!

 

Eure Lisi

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